Viele Menschen leiden jahrelang unter Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung – oft ohne klare Diagnose. Ein möglicher Grund: SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth), eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms. Warum SIBO häufig nicht erkannt wird In der klassischen Schulmedizin liegt der Fokus meist auf dem Dickdarm. Der Dünndarm wird diagnostisch oft vernachlässigt. Zudem ähneln SIBO-Symptome häufig denen des Reizdarms, sodass die eigentliche Ursache unbehandelt bleibt. Typische Symptome bei SIBO ausgeprägte Blähungen (v. a. nach dem Essen) Völlegefühl und Bauchschmerzen Durchfall, Verstopfung oder Wechsel beider Nährstoffmängel, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme Wie wird SIBO diagnostiziert? Die wichtigste Diagnostik ist der Atemtest (z. B. mit Glukose oder Laktulose). Dabei werden Wasserstoff- und Methanwerte gemessen, die Hinweise auf eine Fehlbesiedlung im Dünndarm geben. Warum Standard-Darmtherapien bei SIBO oft scheitern Klassische Probiotika, Ballaststoffe oder „Darmsanierungen“ können SIBO-Symptome sogar verschlimmern, wenn die Fehlbesiedlung nicht erkannt wurde. Meine Spezialisierung Als SIBO-Expertin begleite ich Menschen mit komplexen Darmbeschwerden gezielt durch Diagnostik und individuelle Therapie. Ziel ist es, Fehlbesiedlungen zu erkennen und den Darm schrittweise wieder in Balance zu bringen. Fazit SIBO ist häufig – aber oft unerkannt. Eine gezielte Diagnostik ist entscheidend, um den Darm wirksam und nachhaltig zu behandeln.